Last days in Australia

Montag, 16.05.2016

Die letzten Tage in Australien und bei Bianca ließ ich deutlich ruhiger angehen.

Am Samstag (14.05.) fuhr ich erneut nach Coolangatta. Hier wollte ich ein bisschen surfen & relaxen. Erst schaute ich mir nochmals die kleinen Geschäfte an und bummelte durch den Ort, bevor ich mir anschließend ein Surfbrett mietete und an den Strand ging. Die Wellen waren anfangs genau richtig zum Üben für mich und es klappte erstaunlich gut. Ich hatte mir extra ein kleineres Brett gemietet. Nun konnte ich mir auch selbst die Frage beantworten wie man beim Surfen steuert, wo man hinfährt. Mit dem riesigen Kahn, den ich auf Hawaii hatte, hatte ich das noch nicht so raus. Aber mit dem kleineren Brett hier klappte das ganz gut und ich hatte ein paar gute „Runs“. Zumindest in meinen Augen sah es gut aus, was die Leute von außen gedacht haben sei mal dahingestellt ;-). Die Wellen wurden aber im Laufe des Tages kleiner, so dass ich mich mehr und mehr aufs relaxen konzentrierte. Ich blieb bis Sonnenuntergang in Coolangatta und schaute mir diesen von einer Mole aus mit Aussicht auf die Skyline von Surfers Paradise an. Abends chillte ich mit Bianca und Johnny vorm TV.

Coolangatta Beach Rechts im Bild: Die Skyline von Surfers Paradise

Am Sonntag (15.05.) ging es dann erneut zum Fingal Beach, den etwas ruhigeren Strand ganz in der Nähe. Bei meiner ersten Besichtigung hatte ich mir laut Bianca den nicht so schönen Strandabschnitt angeguckt. Deshalb fuhr ich zum relaxen nochmals dorthin, allerdings zum anderen Strandabschnitt. Es war brechend voll, weil Sonntag war! Auf dem kilometerlangem feinem Sandstrand konnte ich mindestens 30 Leute zählen, die meisten davon in weiter Ferne. Echt erdrückend, man fand kaum ein Platz zum Liegen am Strand ;-). Hier verbrachte ich auf jeden Fall meinen letzten Strandtag in Australien. Es gibt auch hier einen kleinen Leuchtturm, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Strände und Coolangatta hat. Im Hintergrund erkennt man auch von hier die Skyline von Surfers Paradise.

Aussicht vom Leuchtturm

Nachmittags gegen 15:00 Uhr fuhr ich zurück zu Biancas Haus und Johnny und Bianca zeigten mir den Rest des Grundstückes, den ich noch nicht gesehen hatte. Ich war ziemlich baff, weil das Grundstück ziemlich riesig ist und am Hang liegt. Ich wusste zwar, dass es noch weit ins Tal hineinreicht, aber mit so einer Größe hatte ich nicht gerechnet. Ich nahm einen kleinen Weg durch den mit Regenwald bewachsenen Teil des Grundstückes runter ins Tal. Unten auf einer Lichtung angekommen, wurde ich noch weiter überrascht. Bianca und Johnny haben sich hier in mühevoller Handarbeit eine Koppel und eine Reitarena für ihre Pferde angelegt. Die Lichtung haben sie selbst gerodet und planiert im letzten Jahr. Ich glaube da steckt wirklich viel Arbeit dahinter, aber dafür ist es auch ein wirklich tolles Pfleckchen Erde geworden. Wieder oben angekommen, tollte ich noch ein bisschen mit den 3 Hunden (Sammy, Ruby & Pebbles) rum, bevor ich abends Bianca und Johnny noch in ein Restaurant einlud um mich für ihre Gastfreundschaft zu bedanken. An dieser Stelle nochmals: Vielen Dank!

Reitarena Pferdekoppel mit Reitarena Herumtollen mit den Hunden Pebbles likes it... Cheers...

An meinem letzten richtigen Tag in Australien hatte ich mir noch ein wichtige Sache vorgenommen: Shopping! Ich fuhr ins Harbour Town Outlet, wo ich noch ein paar schöne Klamotten kaufte. Mein Koffer ist zwar randvoll, aber irgendwie muss ich das alles mitkriegen. Im Notfall wird’s sehr warm im Flieger, weil ich alles anziehen muss ;-). Danach ging es noch kurz auf einen Abstecher ins berühmte Surfers Paradise, den Ballermann Australiens. Sieht schon toll aus die Skyline mit den riesigen weiß-blauen Hochhäusern. Aber wie erwartet fand ich es hier zu voll und zu touristisch, deshalb und weil ich abends noch etwas vor hatte, blieb ich nur kurz um anschließend wieder zurück zu fahren. Es ist aber auch meines Erachtens nicht ganz so partymässig wie am Ballermann, zumindest tagsüber nicht, auch weil man keinen Alkohol in der Öffentlichkeit trinken darf.

An meinem letzten Abend hatte Johnny aber extra für mich nochmal ein richtiges Aussie BBQ veranstaltet. Seine Eltern und sein Bruder Andy waren auch da um mich zu verabschieden. Sehr nett!

Surfers Paradise Surfers Paradise Beach Surfers Paradise Skyline

 

Die 9. Station
Das war also Australien! Ich habe einige tolle Sachen erlebt und die Zeit hier wirklich sehr genossen. Morgen fliege ich nun weiter. Es geht nach Asien, genauer gesagt Singapur!